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Aktuelles

24.06.2019

Schüler A in Herdecke sehr erfolgreich

In Herdecke, auf der Ruhr fand am vergangenem Wochenende, für den Canu Club, die Generalprobe vor der Westdeutschen Meisterschaft (WDM) statt. Die Emsdettener Kanuten reisten mit Zelten und Wohnwagen zur Regatta, um sich zum letzten Mal mit anderen Vereinen zu messen, bevor es Anfang Juli nach Duisburg zur Westdeutschen Meisterschaft geht. Trainer Ulrich Schöttler ist mit den Ergebnissen zufrieden, und wird die verbleibenden drei Wochen nutzen, um dann top vorbereitet zur WDM zu fahren.
Die größte Gruppe aus den Reihen des CCE, stellten die Schüler/innen A. Die dreizehn- und vierzehnjährigen Sportlerinnen und Sportler erpaddelten sich zahlreiche Medaillen. In Herdecke werden neben den „normalen“ Rennen, auch mixed Rennen gefahren. In einem dieser Rennen konnten sich Finja Beckmann und Noah Körholz, im K2, von der Konkurrenz absetzen und überfuhren als erstes Boot, nach 500 m die Ziellinie, Gold. Den dritten Platz über die gleiche Distanz belegten Jan Ott und Luisa Mikosch, ebenso wie Lennart Koordt und Laura Jaeschke.
Zwei weitere Goldmedaillen konnten sich L. Koordt und N. Körholz in ihrem jeweiligen K1-Rennen über 500m sichern. Damit gaben die zwei sich aber nicht zufrieden, sie paddelten im Zweier über die gleiche Distanz, und hörten hier als erste die Zielsirene.
Im Langstreckenrennen, über 2000 m, konnte es nur einen Sieger geben. L. Koordt und N. Körholz machten die Sache unter sich aus, das bessere Ende hatte N. Körholz, er holte die Goldmedaille vor seinem Vereinskollegen L. Koordt, der Silber bekam. Die Gruppe, um Trainer Jochen Greiling, erpaddelte aber noch weitere Medaillen heraus. So konnte Finja Beckmann sich, im K1 über 500 m, mit Silber dekorieren lassen. Silber gab es auch für Luisa Mikosch und Laura Jaeschke, nach 2000 m. Das Duo (Mikosch/Jaeschke) paddelte über 500 m auf den Bronzerang. Jan Ott konnte mit seinem Zweierpartner, Jens Ternirsen, sowohl über 500 wie auch über 2000 m die Bronzemedaille mit nach Emsdetten nehmen. Ott konnte sich zusätzlich eine Bronzemedaille über die 500 m im K1 umhängen lassen. Eine weitere Bronzemedaille ging an Justus Welle in seinem K1-Rennen über 500m. Die Jungs gingen dann auch gleich mit zwei Vieren an den Start, in den Vorläufen qualifizierten sich beide Boote für das Finale. Die Silbermedaille ging, nach einem spannenden Finish an die Besatzung, L. Koordt, J. Ternirsen, J. Ott und N. Körholz. Einen guten vierten Platz erpaddelten, J. Welle, Johannes Rutemöller, Timo Hoppe und Jan Reppenhorst.
Luisa Mikosch und Finja Beckmann starteten dann noch eine Altersklasse höher, in der weiblichen Jugend. Hier paddelten sie, im K4, mit Pia Ott und Linda Pieper eine Silbermedaille, über 250 m, heraus. Mit Jan Reppenhorst und Timo Hoppe hat der Canu Club zwei weitere Kanuten, die auf die Medaillenränge schielen, sie haben vier- bez. dreimal den vierten Rang belegt.
Mit Dennis Schmehl, Luis Reppenhorst, Maximilian Thalmann und Aaron Eggers startete der K4, der Jugend, über 250 und 500 m. Auf beiden Distanzen mussten sie sich nur dem Boot aus Essen geschlagen geben, Silber. Silber konnten sich M. Thalmann und A. Eggers, im K2 auf der 500 m Strecke sichern. Über die Sprintdistanz, von 250 m, paddelten die beiden auf den Bronzerang. Eggers konnte sich dann, in einem spannendem Finale, über 500 m im K1, die Silbermedaille umhängen lassen.
Bei der weiblichen Jugend starteten Lea Ternirsen und Linda Pieper. Im K2, 500 m, paddelten sie auf Rang vier. L. Ternirsen musste sich über 250 m noch mit Rang vier zufriedengeben, über 500 m lief es dann besser, sie erhielt die Bronzemedallie. Ternirsen paddelte mit Ina Imorde, in der Altersklasse Damen LK, im K2 die 500 m Distanz, sie belegten da einen sehr guten zweiten Platz. Das Duo wurde dann im K4 von Lea Körholz und Johanna Börger unterstützt, wo sie über 250 und 500 m jeweils die Silbermedaille in Empfang nahmen. Ina Imorde krönte das Wochenende noch mit einer Goldmedaille, sie ließ den Konkurrentinnen im Sprint (250 m) keine Change. Über 500 m gab es zwei unterschiedliche Rennklassen, erstens LK und zum zweiten U23, Imorde stieg jeweils als Drittplatzierte aus ihrem Kajak. Körholz belegte in diesen Rennen jeweils einen guten 6Platz.
Auch die Schüler B paddelten in Herdecke mit, und nicht nur mit, sondern sie zeigten der Konkurrenz, dass mit ihnen zu rechnen ist. Maik Plastrotmann und Linus Engeln waren sowohl auf der Langstrecke, 2000 m, sowie über 500 m nicht zu schlagen, zweimal Gold. Engeln reichte es noch nicht, er beendete sein 500 m Rennen ebenfalls als erster, dicht gefolgt von M. Plastrotmann und Tim Nevels die auf die Plätze zwei und drei paddelten. Plastrotmann paddelte zudem noch eine Klasse höher, bei den Schülern A, mit Carlo Franke. Die zwei überfuhren als zweites Boot, nach 500 m, die Ziellinie, Silber. Mit Francis Beckmann paddelte Plastrotmann im Schüler B mixed Zweier ebenfalls auf den Silberrang.
Im K4 ging es dann in der Besetzung Nevels, Engeln, Plastrotmann und M. Rutemöller an den Start. Die 500 m paddelten die vier in einem stark besetzten Feld, sehr fokussiert, und erkämpften sich den dritten Platz. M. Rutemöller und T. Nevels konnten das Wochenende dann noch mit einem dritten Platz im K2, über 500 m, ausklingen lassen.
Bei den Schülerspielen starten die jüngsten Kanuten bis zur AK11. Die AK 8 wurde von Flora Beckmann dominiert, sie belegte in allen drei Disziplinen, 800 m laufen, 1000 und 250 m paddeln, jeweils den ersten Platz und wurde somit in der Gesamtwertung Erste.
In der AK 10 startet Greta Welle, sie hatte sich im Vorfeld eine Verletzung zugezogen, konnte nicht mitlaufen. Die beiden Paddeldisziplinen waren gut, so dass am Ende der 14.Platz wurde. Ebenfalls gehandikapt ließ Francis Beckmann, dass Laufen aus. In der Ak 11 konnte sie trotzdem noch den 20. Platz belegen. Willi Heuwes und Matthias Rutemöller starten in der AK11, hier war die Konkurrenz stark, so dass Heuwes in der Abrechnung einen guten 10. Platz, und Rutemöller einen sehr guten vierten Platz belegte. Mit Phil Hessel hatte der CCE nur einen Starter in der Altersklasse 10, hier war das größte Teilnehmerfeld, Hessel konnte sich trotzdem einen Platz unter den Top Ten sicher und belegte eine guten achten Platz.
Da es nur noch drei Wochen bis zu den Westdeutschen Meisterschaften sind, werden die Kanutinnen und Kanuten noch so manche Trainingseinheit auf der Ems absolvieren, um noch den letzten Feinschliff zu erhalten.



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