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25.09.2019

Lea Ternirsen ist Deutsche Meisterin im K 4 über 500 m

Mit starken Ergebnissen kehrten die Kanuten des CC Emsdetten von der Deutschen Meisterschaft auf dem Betzsee bei Brandenburg heim. Herausragend: Lea Ternirsen. Die Emsdettenerin paddelte in der Altersklasse „Damen Junioren“ im Vierer des Landes-Kanu-Verbandes Nordrhein-Westfalen zum Titel, ist also seit dem Sieg des NRW-Vierers am Freitag Deutsche Meisterin auf dieser Strecke.

Lea Ternirsen saß zusammen mit Svenja Hardy (Essen), Vanessa Bülow (Hamm) und Gina Zint (Lünen) im Vierer über 500 Meter. Mit dem Erreichen des Endlaufes hatten die Verantwortlichen vorab schon gerechnet, dass es aber zum Titel langen würde, war dann doch ein wenig überraschend.

Der NRW-Vierer benötigte für die 500 Meter auf dem Betzsee 1:39,689 Min. und siegte damit hauchdünn vor dem K 4 aus Sachsen, der nach 1:39,749 Min. über die Ziellinie fuhr. Auf den 3. Rang kam der Vierer des WVC Kassel in 1:40,753 Min..

Im K 2 erreichte Lea Ternirsen ebenfalls das Finale über die 500 m, landete hier aber auf dem undankbaren 4. Rang. Den paddelte auch Ina Imorde im Leistungs-Klasse-Vierer des KV NRW über 500 m heraus, allerdings waren hier auch nur vier Boote am Start. Im K 2 über 200 m belegte Ina Imorde den 8. Rang.

Stark waren die Schüler A des CCE. Im K 4 war das CCE-Quartett über 500 m als Fünfter bestes Vereinsboot. Über die 2000 m erreichte der CCE-Vierer ebenfalls den 5. Platz im Finale.

Der K 2 des CCE mit Lennart Koordt und Noah Körholz paddelte auf der Langstrecke (2000 m) Platz vier heraus, über die 500 m stand für dieses Duo am Ende Rang fünf zu Buche.

„Ich bin durchaus zufrieden“, zog CCE-Trainer Uli Schöttler kurz nach Ende der Deutschen Meisterschaft ein erstes Fazit. „Der Deutsche Meistertitel für Lea ist natürlich das Highlight. Aber auch die tollen Ergebnisse der Schüler A machen Hoffnung.“



„Das ist schon ein schönes Gefühl“

„Na, Lea. Wie schmeckt Gold denn so?“ „Ganz gut“, antwortet die 17-Jährige lachend. Denn am Wochenende holte Lea Ternirsen vom CC Emsdetten bei den Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport auf dem Betzsee bei Brandenburg die Goldmedaille mit dem K 4 des Landeskanu-Verbandes NRW über die 500 Meter in der Klasse „Damen Junioren“. Glückwunsch noch mal zum tollen Erfolg.

„Das ist schon ein gutes Gefühl“, so Lea im Gespräch mit der EV. „Wir hatten ja vorab nicht gedacht, dass wir Erster werden.“ Lea Ternirsen vom CC Emsdetten fuhr zusammen mit Svenja Hardy (Essen), Gina Zint (Lünen) und Vanessa Bülow (Hamm) im NRW-Vierer das 500-Meter-Finale. „Wir sind vom Start weg gut ins Rennen gekommen“, schildert die Emsdettenerin den Endlauf. Die Konkurrenz war nicht schlecht. „Aber wir haben dann einen Schlussspurt angezogen und das bis dahin führende Boot aus Sachsen noch überholt.“ Es folgte der Jubel über den Deutschen Meistertitel, denn: „Wir hatten uns vorab schon eine Medaillenchance ausgerechnet, dass wir am Ende knapp gewonnen haben, ist schon ein schönes Gefühl“, so Lea Ternirsen.

Die Schülerin, sie besucht das Berufskolleg in Rheine, war während der DM-Woche auf dem Betzsee stark gefordert, belegte im K 2 über 500 Meter Rang acht, im K 1 über 1000 Meter Platz neun und paddelte im B-Finale im Einer über 500 Meter auf Rang vier. „Ich war ganz schön kaputt“, gesteht sie. Zum Party-Feiern fehlte am Sonntag die Kraft, aber: „Das wird nachgeholt.“

Auch die anderen CCE-Kanuten waren bei der DM gut dabei (die EV berichtete). Die A-Schülerinnen Louisa Mikosch und Finja Beckmann belegten im Kanu-Mehrkampf gute Plätze im Mittelfeld. Die Schüler-A-Vierer fuhren über 500 Meter – in der Besetzung Jens Ternirsen, Lennart Koordt, Noah Körholz, Jan Reppenhorst – bzw. über 2000 Meter (da fuhren Jan Ott und Timo Hoppe für Koordt und Körholz) jeweils auf Rang fünf. Der K 2 mit Koordt/Körholz kam über 500 Meter auf Rang fünf und über 2000 Meter auf Platz vier. In der Leistungsklasse paddelte Ina Imorde in den NRW-Booten in drei Finals mit, belegte die Plätze vier (K 4, 500 Meter), sieben (K 2, 200 Meter) und neun (K 2, 500 Meter).

CCE-Rennsportwart Guido Mikosch war mit dem CCE-Abschneiden bei der Deutschen Meisterschaft „voll zufrieden. Wir haben das erreicht, was wir uns vorab erhofft haben“. Mikosch freute sich, dass im CCE-Lager trotz großer Hitze „durchweg eine gute Stimmung herrschte: Das ganze Team war super.“

Die Texte wurden freundlicherweise von Christoph Niemeyer von der Emsdettener Volkszeitung zur Verfühgung gestellt.







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