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Aktuelles

22.07.2025

WDM 2025 Köln

Kanurennsport: Emsdettener holt sich in der Schüler-A-Klasse fünf Westdeutsche Meistertitel

Der Fühlinger See in Köln zog am Wochenende die Kanuten des CC Emsdetten an – aber nicht, um dort baden zu gehen! Denn der See nahe der Rhein-Metropole war Austragungsort der Westdeutschen Meisterschaften im Kanurennsport. Der CCE war mit zahlreichen Kanutinnen und Kanuten am Start, paddelte auf dieser wichtigen Regatta starke Resultate heraus. Überragend: Luca Hoppe, der in der Schüler-A-Altersklasse gleich fünf (!) Titel einheimste.

„In diesem Jahr war es in Köln nicht so heiß wie bei der Vorjahres-Regatta am gleichen Standort. Das bedeutet auch, dass der angrenzende See nicht von so vielen Kölnern besucht wurde. Das machte die Veranstaltung etwas entspannter“, schildert Anna Welle vom CCE die Bedingungen vor Ort.

Insgesamt waren 23 Vereine und über 450 Sportlerinnen und Sportler bei diesen Westdeutschen Meisterschaften am Start. Luca Hoppe war aus Sicht des CCE der erfolgreichste Teilnehmer.

Ab der Jugendklasse kann man sich auch für die Renngemeinschaftsboote des Landes-Kanuverbandes NRW qualifizieren. Das haben vom CCE folgende Kanutinnen und Kanuten geschafft: Viktor Maidachevskyi, Neels Reeker, Greta Welle, Maja Venker (alle Jugend) und Francis Beckmann (Juniorin). Sie nehmen jetzt an Vorbereitungslehrgängen teil, um sich auf die Deutschen Meisterschaften vorzubereiten, die vom 26. bis zum 31. August 2025 ebenfalls in Köln stattfinden. Bei diesen Lehrgängen des Landes-Kanuverbandes NRW wird die Besetzung der Mannschaftsboote für die DM festgelegt, sodass sich die Teams dann einfahren können.


Der Blick auf die CCE-Resultate bei der Westdeutschen Meisterschaft in Köln in den Schüler-Klassen C, B und A.

Schüler C: Die jüngsten CCE-ler nehmen an den Schülerspielen teil, diese umfassen die Disziplinen Paddelparcours, 100 m Paddelsprintstrecke, 1000 m Langstrecke paddeln, 800 m (bis Ak 9) bzw. 1500 m laufen. In der Altersklasse (Ak) 7 freute sich Levi Loges über Rang zwei. Jenke Tecklenborg landete in der Ak 9 auf dem 3. Rang, gefolgt von Michael Großmann.

Zudem starteten Franziska Pleimann, Anna Harlake, Thea Rengers und Maja Tecklenborg in der höheren Altersklasse Schüler B und belegten den 4. Platz im Vierer über die 2000 m-Langstrecke.

Schüler B: Hier überzeugte besonders Moritz Harlake. Aber auch seine Teamkollegen fuhren gute Rennen und Resultate heraus.

Moritz Harlake vom CCE stand in Köln fünf Mal auf dem Siegertreppchen. Davon einmal ganz oben: Zusammen mit Marlon Peppenhorst gewann er das Finale im K 2 über 2000 m. Drei Mal wurde er Zweiter, und zwar im K 1 über 500 m, im K 2 mit Henri Nentwig über 500 m und im K 4 über 500 m mit Marlon Peppenhorst, Noah Gilhaus und Henri Nentwig. Bronze gab es für ihn zudem im Kanumehrkampf.

Den Vize-Titel im K 4 über die Langstrecke (2000 m) paddelte das CCE-Boot in der Besetzung Henri Nentwig, Noah Gilhaus, Mathis Kamp und Raphael Pleimann heraus. Bronze gab es zudem noch für Marlon Peppenhorst im Einer über die 500-m-Distanz.

Bei den B-Schülerinnen verpasste der K 4 des CCE in der Besetzung Clara Beermann, Lenja Below, Thea Rengers und Maja Tecklenborg mit Rang vier knapp das Podest.

Schüler A: Luca Hoppe bot hier als fünfmaliger Westdeutscher Meister eine überragende Vorstellung. Im Vorfeld galt der CCE-Kanute auch als Favorit. Im K 1 gab es allerdings ein enges Rennen mit seinem Konkurrenten Bennet Nießing aus Rheine, doch am Ende hatte der CCE-Kanute die Bootsspitze vorn. Luis Böhmer lieferte ebenfalls Top-Leistungen ab. Moritz Neumann gelang als erstjähriger Schüler-A-Fahrer schon der Sprung ins A-Finale. A-Schülerin Flora Beckmann fuhr in Köln gute Rennen und erreichte starke Platzierungen. In den Mannschaftsbooten war Emsdetten in dieser Altersklasse kaum zu schlagen.

Fünf Starts – fünf Siege: welch eine Bilanz von Luca Hoppe. Er siegte im Kanumehrkampf, im K1 über 500 und 2000 m sowie im K 2 mit Luis Böhmer über 500 m und im K 4 mit Luis Böhmer, Joschua Raue und Moritz Neumann über 500 m.

Auch andere CCE-ler standen auf dem Treppchen. So freute sich der K 4 über 2000 m in der Besetzung Bjarne Reeker, Cailean Beckmann, Jaron Below und Joschua Raue über Bronze.

Moritz Neumann sammelte im K 2 über 500 m mit Connor Beckmann die Silber- und im K 2 über 2000 m mit Luis Böhmer die Bronze-Medaille ein. Bronze gab es auch für Luis Böhmer im Kanumehrkampf.

Flora Beckmann sicherte sich im Kanumehrkampf ebenfalls Bronze und freute sich im K 1 über 2000 m über die Silbermedaille.



Der Blick auf die CCE-Ergebnisse der Jugend, Juniorinnen, LK-Fahrer und Senioren.

Jugend: Hier fuhr der CCE vor allem in den Mannschaftsbooten gute Platzierungen ein. Im Langstreckenrennen der Jungs lag der K 4 des CCE in Führung. Als das Boot aber eine Wende zu eng fuhr, kam es zu einer Kollision mit einem anderen Boot. Trotz Steuerschaden fuhr der CCE-Vierer ins Ziel und belegte am Ende den undankbaren 4. Platz.

Im Einer überzeugte Viktor Maidachevskyi mit drei Finalteilnahmen, über 200 m wurde er Vierter, über 500 und 1000 m jeweils Sechster.

Greta Welle und Maja Venker freuten sich über Rang drei im K 2 über 500 m. Für Viktor Maidachevskyi und Nils Reeker gab es auf dieser Distanz gar Silber. Über 1000 m holte das Duo ebenfalls Silber, gefolgt von Maurice Hahn und Luca Franke auf Rang drei.

Auch im K 4 über die 500 m gab es jeweils Silber, und zwar für die Mädels in der Besetzung Greta Welle, Carlotta Neumann, Klara Fischer und Maja Venker sowie für die Jungs, hier saßen Viktor Maidachevskyi, Neels Reeker, Luca Franke und Maurice Hahn im Boot. Auf der Langstrecke (5000 m) überzeugten Maja Venker, die Gold holte, und Carlotta Neumann, die auf Rang zwei liegend über den Zielstrich fuhr.

Juniorinnen: Bei Francis Beckmann als einziger CCEKanutin in dieser Ak lief es nicht wie erhofft. Beste Platzierung: 4. Rang im K 2 über 500 m mit Jugendfahrerin Maja Venker.

LK-Fahrer: Starker Auftritt der beiden LK-Fahrer des CCE. Der Vierer verpasste nur hauchdünn eine Medaille. Jens Ternirsen und Maxi Thalmann holten aber unerwartet Bronze über 1000 m im K 2.

Senioren: Manoel Dietz glänzte als Zweiter über 200 m und Sieger über 5000 m.



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